Rinderbrühe selber kochen

Eine kräftige Rinderbrühe ist ähnlich wie eine Gemüsebrühe die Basis vieler Suppen und Eintöpfe. Sie lässt sich gut in handlichen Portionen einfrieren und ergibt dann mit Suppennudeln, Eierstich oder Grießnocken schnell eine warme Mahlzeit.

Zutaten

  • 1 kg Suppenfleisch vom Rind
  • 1 große Stange Lauch
  • 200g Sellerieknolle
  • 2 große Möhren
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 EL Meersalz
  • Nach Geschmack: 1 Lorbeerblatt, 2 Zweige Liebstöckel und/oder 3 Gewürznelken

ergibt etwa 1,5l Rinderbrühe

30 Minuten Vorbereitung, 2 Stunden köcheln

Zubereitung

  1. Das Rindfleisch in einen Topf legen und mit etwa 1,5 Liter Wasser dazugeben. Das Fleisch sollte leicht bedeckt sein.
  2. Die Möhren waschen, putzen und in Stücke schneiden.
  3. Das Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  4. Die Zwiebeln abziehen und halbieren.
  5. Eine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Zwiebelhälften mit den Schnittflächen nach unten darin kurz rösten.
  6. Möhren, Lauch, Petersilie und die halben Zwiebeln zusammen mit Pfefferkörnern und  Salz zum Fleisch in den Topf geben und alles aufkochen. Wenn man möchte, kommen jetzt auch die weiteren Gewürze mit in den Topf.
  7. Die Rinderbrühe bei schwacher Hitze mindestens 2 Stunden leicht köcheln. Den aufsteigenden Schaum nicht abschöpfen, da er sich nach unten absetzt.
  8. Nach der Kochzeit das Fleisch aus der Brühe nehmen und abtropfen lassen.
  9. Die Rinderbrühe durch ein Sieb abgießen und das ausgekochte Gemüse entfernen.
  10. Die Rinderbrühe auskühlen lassen.
  11. Wenn die Brühe abgekühlt ist, kann man das Fett abheben und entfernen.

Das Suppenfleisch kann nach Wunsch als Suppeneinlage verwendet oder zu einem Kartoffelsalat verarbeitet werden.

Eine Rinderbrühe hat einen kräftigen und intensiven Geschmack, der noch einmal betont wird, wenn man Fleisch mit Knochen verwendet, z.B. Ochsenschwanz. Sie eignet sich daher am besten als Basis für Schmorgerichte und Eintöpfe mit Rindfleisch oder als klare Vorspeise.

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