Kürbis-Suppen-Saison

Auch wenn es Hokkaido-Kürbisse inzwischen rund ums Jahr im Supermarkt gibt, der Herbst ist und bleibt die typische Kürbis-Saison. Jetzt sind die Früchte reif und man bekommt auch Butternut-Kürbisse, Bischofsmützen und den großen amerikanischen Pumpkin – der sich nicht nur aushöhlen lässt, sondern auch lecker schmeckt.

Kürbis an sich ist nicht gerade ein Super-Food. Er hat viel Beta-Carotin und Vitamin A, aber ansonsten bringt er, da er doch noch ein echtes saisonales Gemüse ist, vor allem Abwechslung in den Speiseplan.

Kürbis lässt sich braten, backen, dämpfen und kochen. Die Schale ist nicht immer essbar, daher muss man ein bisschen Zeit (und Kraft) für die Zubereitung einplanen. Er ist ein Kosmopolit und fast jede Küche hat Rezepte für Kürbis parat. Das Fruchtfleisch schmeckt meistens leicht süßlich und lässt sich gut mit Maronen oder Kichererbsen kombinieren. Es schmeckt aber auch überraschend gut zu Pasta. Die Kerne kann man rösten und als Topping für Salate oder Suppen verwenden. Und wo wir gerade bei Suppen sind – Kürbis eignet sich natürlich auch prima als Haupt- oder Nebenrolle in Suppen und Eintöpfen.

Der Klassiker ist die Kürbissuppe mit Ingwer und Kürbiskernöl. Die beiden setzen dem süßlichen Kürbis einen kräftigen herben Kontrapunkt entgegen. Aber Kürbis lässt sich auch mit Süßkartoffeln, Mango oder Apfel zu einer wärmenden Cremesuppe kombinieren. Dabei setzt man der Süße dann entweder Chili-Schärfe oder z.B. salzigen kross gebratenen Bacon entgegen.

Aber es muss nicht unbedingt eine Cremesuppe sein. Kürbis ist auch eine sehr gute Einlage für Eintöpfe, z.B. mit Kichererbsen kombiniert und orientalisch gewürzt. Oder als kreative Chili-sin-carne-Variante mit Bohnen und Quinoa. Mit einer Käse-Sahne-Sauce gefüllt könnte man auch noch gerade so von Suppe sprechen – mächtig, aber gut. Und wer Kürbisbier mag, kann übrigens auch damit eine leckere Suppe zaubern.

Also – ran an den Suppentopf und Kürbissuppe kochen!

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